Pressemitteilungen

2018-07-12
AAL Kongress Karlsruhe 2018

Demografischer Wandel und Pflegenotstand: Die Herausforderungen für die Pflegebranche sind enorm. Alltagsunterstützende Assistenzlösungen (AAL) bieten schon heute Chancen, Pflegende zu entlasten und die Lebensqualität und Versorgung von Menschen mit Assistenzbedarf zu verbessern. Vom 11. bis 12. Oktober 2018 lädt die Karlsruher Messe- und Kongress GmbH erstmals in Kooperation mit dem Technologieverband VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik e.V.) zum dritten AAL Kongress in die Messe Karlsruhe. Er gliedert sich in den bereits etablierten eintägigen AAL Praxiskongress (12. Oktober) und einen neuen zweitägigen AAL Wissenschaftskongress (11. und 12. Oktober). Die Programme sind unter www.aal-karlsruhe.com verfügbar.

AAL Kongress Karlsruhe

Hochkarätige Referenten beleuchten zukünftige Szenarien im Pflegealltag, stellen aktuelle Praxis-Anwendungsbeispiele sowie Forschungsprojekte vor und stehen zum fachübergreifenden Austausch bereit. Eine Ausstellung und Poster-Session sowie ein Netzwerkabend ergänzen die zweitägige Veranstaltung für interessiertes Fachpublikum aus den Bereichen AAL und Pflege sowie angrenzenden Themenfeldern wie Gerontologie, Informatik, Robotik und dem Fachhandel. Die Schirmherrschaft übernimmt Manfred Lucha, Minister für Soziales und Integration in Baden-Württemberg.

Programmvorschau: Praxiskongress

Welche Hilfestellung geben AAL-Technologien bereits heute in der ambulanten und stationären Pflege? Was ist noch Vision, was bereits Vorzeigeprojekt? Welche Herausforderungen bringen die neuen Technologien mit sich? Auf dem AAL Praxiskongress am 12. Oktober erhalten interessierte Fach- und Führungskräfte neue Impulse für den Pflegealltag. Hier berichten Experten von der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie e.V. (DGGG), Vorreiter wie Prof. Dr. Ing. Andreas Hein als Leiter des bundesweit ersten Pflegeinnovationszentrums und Ideengeber aus der Praxis wie der Verband der Sächsischen Wohnungsbaugesellschaft über Best-Practice-Beispiele für verschiedene Pflegeszenarien.

Es werden technische Unterstützungssysteme für Menschen mit Demenz und eine App zur Aktivierung älterer Menschen vorgestellt sowie die aktuellen Entwicklungen in Österreich betrachtet. Darüber hinaus erfahren Kongressteilnehmer von den Initiatoren der Pilotprojekte ALADIEN und Walzbachtaler Modell, welche Chancen sich aus der Vernetzung telemedizinischer und technischer Module für die Versorgung im häuslichen Umfeld eröffnen. Zur nachhaltigen Finanzierung von AAL-Lösungen für Pflegeeinrichtungen spricht Fachanwalt Prof. Ronald Richter.

Programmvorschau: Wissenschaftskongress

Auf dem AAL Wissenschaftskongress am 11. und 12. Oktober dreht sich alles um die Wachstums- und Innovationstreiber im Bereich Active Assisted Living. Wissenschaftler, Forscher und Entwickler präsentieren den Teilnehmern den aktuellen Stand der Forschung. Die Besucher erfahren aus erster Hand, welche Ansätze sich derzeit in der Entwicklung befinden und was bereits in der Praxis angewendet wird. Die Themen reichen dabei von Assistenzsystemen für ein selbstbestimmtes und selbstständiges Leben im häuslichen Umfeld, über Assistierte Kommunikation in ambulanten Betreuungsformen oder das Konzept eines modularen Leichtbau-Exoskeletts zur Unterstützung physischer Arbeit bis hin zu sich anpassenden Toiletten. Auch das Thema Datenschutz und Security für AAL im Licht der EU-Datenschutzgrundverordnung steht auf dem Programm. Die wissenschaftlichen Beiträge werden dabei in Vorträgen und Postern vorgestellt.

Dr. Jan Alexandersson vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz wird die Erkenntnisse und Visionen aus zehn Jahren AAL beleuchten. Von Christl Lauterbach von der Future-Shape GmbH erfahren die Teilnehmer, mit welchen Herausforderungen Unternehmen beim Markteintritt von AAL-Lösungen konfrontiert sind. Sie thematisiert die Finanzierungsfrage in ihrem Vortrag „AAL: Neue Produkte für einen neuen Markt. Wie finanzieren?“. Johannes Hauck, Hager Group, referiert dagegen über Kundenanforderungen und dem Anwendungsfokus bei Assistenzsystemen.

AAL Kongress Karlsruhe

Über den AAL Kongress Karlsruhe

Der AAL Kongress Karlsruhe bietet Fachbesuchern alle zwei Jahre in der Messe Karlsruhe eine Plattform, sich über technische Assistenzsysteme, Praxis-Anwendungen und neueste Forschungsergebnisse zu informieren und sich interdisziplinär auszutauschen. Die begleitende Ausstellung zeigt aktuelle AAL-Produkte und Dienstleistungen. In den ungeraden Jahren wird das Thema AAL in Form einer Sonderschau für Privatbesucher in die Fachmesse REHAB integriert. Weiteres unter www.aal-karlsruhe.com.

Über den VDE

Der VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik e.V.) ist mit 36.000 Mitgliedern (davon 1.300 Unternehmen) und 1.200 Mitarbeitern einer der großen technisch-wissenschaftlichen Verbände Europas. Der VDE vereint Wissenschaft, Normung und Produktprüfung unter einem Dach. Die Themenschwerpunkte des Verbandes reichen von der Energiewende über Industrie 4.0, Smart Traffic und Smart Living bis hin zur IT-Sicherheit. Der VDE setzt sich insbesondere für die Forschungs- und Nachwuchsförderung sowie den Verbraucherschutz ein. Das VDE-Zeichen, das 67 Prozent der Bundesbürger kennen, gilt als Synonym für höchste Sicherheitsstandards. Hauptsitz des VDE ist Frankfurt am Main. Näheres unter www.vde.com.

2018-04-02
AAL Kongress Karlsruhe: Call for Papers “AAL im Alltag”

Bald ist es soweit und die AAL-Community darf sich auf den nächsten AAL Kongress freuen.
Am 11. und 12. Oktober 2018 findet wieder der beliebte AAL Kongress rund um Aktive Assistenzsysteme, die unseren Alltag erleichtern (AAL), in der Messe Karlsruhe statt. Der Technologieverband VDE ruft jetzt zum Call for Papers "AAL im Alltag" für den Wissenschaftskongress innerhalb des AAL Kongresses auf. Ziel ist es, die neuesten Forschungsergebnisse aus Technologie und Anwendung in den Bereichen Gerontologie, Informatik und Robotik zu präsentieren. In diesem Rahmen sucht der VDE vom 26. Februar bis zum 30. April 2018 Beiträge, die AAL-Anwendungsbeispiele zum Gegenstand haben und die Einbettung der Technologie in die reale Anwendungsumgebung zeigen. Auch Beiträge zur technischen Forschung, beispielsweise Innovationen bei den Basistechnologien oder zukunftsweisende Forschungstrends, sind erwünscht.

Der Call for Papers "AAL im Alltag" ist in sechs Themen untergegliedert:

1. Nutzer von AAL

Wer sind die Nutzer von AAL-Technologien? Wie ist die Nutzerakzeptanz und was sind Akzeptanzfaktoren? Welche ethischen Fragestellungen ergeben sich?

2. Wohnen mit AAL

Wie unterstützen AAL-Komponenten die Nutzer im Wohnumfeld? Welche Technologien sind bereits verfügbar, welche befinden sich in der Entwicklung? Welche Hürden stehen der Verbreitung entgegen? Welche Anforderungen ergeben sich für Umbau oder Neubau?

3. Arbeiten mit AAL

Wie kann der Nutzer im Arbeitsleben unterstützt werden? Welche Eigenschaften von Komponenten haben sich dabei als besonders wichtig erwiesen? Gibt es massentaugliche Lösungen oder erfolgt jeweils eine individuelle Konfiguration?

4. Unterwegs mit AAL

Wie können AAL-Technologien Mobilität fördern? Welche AAL-Lösungen lassen sich im PKW und in öffentlichen Verkehrsmitteln einsetzen? Welche Konzepte für ortsübergreifende technologische Lösungen gibt es?

5. Teilhabe mit AAL

Können AAL-Komponenten Nutzer bei sozialer Teilhabe unterstützen? Welche Anforderungen gibt es für eine Verzahnung von technischen Lösungsansätzen mit sozialen Bedarfen?

6. Sicherheit mit AAL

Wie tragen AAL-Technologien zur Sicherheit der Nutzer bei? Welcher Verbraucherschutz-, Datenschutz- und Informationssicherheitsbedarf ergibt sich aus einem Alltag mit AAL-Technologien? Vor welchen Herausforderungen stehen Anbieter? Wie kann die Sicherheit des Nutzers bei Systemausfällen gewährleistet werden? Welche Anknüpfungspunkte gibt es zu Alarm- und Sicherheitstechnik?

Nähere Informationen zum AAL Kongress und zum Call for Papers unter:

2017-07-27
Starker Partner für AAL Kongress Karlsruhe 2018
AAL Praxiskongress
AAL Kongress Karlsruhe: Praxis- und Wissenschaftskongress

Vom 11. bis 12. Oktober 2018 veranstaltet die Karlsruher Messe- und Kongress GmbH den dritten Fachkongress für alltagsunterstützende Assistenzlösungen/Active Assisted Living (AAL). Als neuer Partner engagiert sich der VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik e.V. und ergänzt die Veranstaltung um einen neuen AAL Wissenschaftskongress. Hier werden neueste Forschungsergebnisse präsentiert und diskutiert, um den interdisziplinären Austausch zwischen Praxis, Wissenschaft und Industrie weiter voran zu treiben. Über einen Call for Papers haben Mitarbeiter von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen die Möglichkeit, Vorträge und Poster einzureichen und sich so aktiv am Programm zu beteiligen. Der am Standort Karlsruhe bereits etablierte AAL Praxiskongress sowie eine begleitende Ausstellung vervollständigen den neu formierten AAL Kongress Karlsruhe. Zwei Tage lang treffen sich Forscher, Entwickler und interessiertes Fachpublikum aus dem Bereich AAL, den angrenzenden Bereichen Gerontologie, Informatik, Robotik und der Politik sowie Entscheider und Fachkräfte aus der Pflegebranche und dem Fachhandel in der Messe Karlsruhe, um sich über die Neuheiten und Entwicklungen auf dem AAL-Markt zu informieren und auszutauschen.

„Wir freuen uns, dass wir den VDE als neuen Partner für unseren AAL Kongress gewinnen konnten, der mit seinem umfangreichen Netzwerk aus Wissenschaft und Forschung unseren praxisorientierten Kongress bereichert. Die Kongress- und Wissenschaftsstadt Karlsruhe ist ganz vorne mit dabei, digitale Lösungen zu Vernetzung und Integration zu entwickeln, auf denen intelligente Assistenzsysteme beruhen. Dies trug entscheidend zur Beteiligung des VDE bei“, freut sich Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH.

„Für die Messe Karlsruhe ist es der dritte, für den VDE bereits der zehnte AAL-Kongress, bei dem die neuesten Forschungsergebnisse präsentiert werden. Unser Ziel ist es, die Community zusammenzubringen und den interdisziplinären Austausch zwischen Praxis, Wissenschaft und Industrie weiter voran zu treiben“, sagt Ansgar Hinz, CEO des Technologieverbandes VDE.

Über den AAL Kongress Karlsruhe

Der AAL Kongress Karlsruhe bietet Fachbesuchern am 11. und 12. Oktober 2018 eine Plattform, um sich über technische Assistenzsysteme auszutauschen und über neueste Forschungsergebnisse zu informieren. Auf der begleitenden Ausstellung präsentieren sich Hersteller und Anbieter aus den Bereichen Notruf-, Sensor- und Erinnerungssysteme sowie Kostenträger, Institutionen und Verbände mit ihren Dienstleistungen und Beratungsangeboten. Darüber hinaus zeigen Hochschulen und Forschungsprojekte den aktuellen Stand auf dem Gebiet der AAL-Forschung. Ein Netzwerkabend am ersten Veranstaltungstag fördert den interdisziplinären Austausch. Der seit 2014 im Zwei-Jahres-Takt stattfindende Kongress zog 2016 rund 200 Teilnehmer aus ganz Deutschland in die Messe Karlsruhe. In den Zwischenjahren wird das Thema AAL für Privatbesucher in die Fachmesse REHAB integriert.

Weitere Infos unter www.aal-karlsruhe.com

Über den VDE

Der VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik e.V. ist mit 36.000 Mitgliedern (davon 1.300 Unternehmen) und 1.200 Mitarbeitern einer der großen technisch-wissenschaftlichen Verbände Europas. Der VDE vereint Wissenschaft, Normung und Produktprüfung unter einem Dach. Die Themenschwerpunkte des Verbandes reichen von der Energiewende über Industrie 4.0, Smart Traffic und Smart Living bis hin zur IT-Sicherheit. Der VDE setzt sich insbesondere für die Forschungs- und Nachwuchsförderung sowie den Verbraucherschutz ein. Das VDE-Zeichen, das 67 Prozent der Bundesbürger kennen, gilt als Synonym für höchste Sicherheitsstandards. Hauptsitz des VDE ist Frankfurt am Main.

Näheres unter www.vde.com

2017-05-13
Schlussbericht zur 19. REHAB

Die 19. Auflage der Fachmesse für Rehabilitation, Therapie, Pflege und In-klusion (REHAB) in der Messe Karlsruhe ging heute erfolgreich zu Ende: Auf insgesamt 35.000 Quadratmetern zeigten die rund 450 Aussteller aus 18 Ländern, vorrangig aus dem europäischen Ausland, ihre neuen Reha-, Orthopädie- und Medizintechnikprodukte sowie Innovationen für Pflege und Therapie. Neben einem Flächenwachstum von rund zehn Prozent verbuchte die REHAB 2017 darüber hinaus einen gesteigerten internationalen Aussteller-Anteil von 14 Prozent (2015: sieben Prozent). „Wir verzeichnen die flächenmäßig größte und internationalste REHAB seit ihrem Bestehen“, so Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH. „Die Besucherzahlen bleiben mit rund 18.000 Fach- und Privatbesuchern konstant und die Aussteller bestätigen, auf der REHAB ihre Zielgruppen anzutreffen - seien es Fachhändler, Therapeuten, Entscheider und Fachkräfte aus der Pflegebranche, Kostenträger oder Menschen mit Handicap und deren Angehörige.“ Insgesamt waren 95 Prozent der Besucher mit ihrem Messebesuch sehr zufrieden bis zufrieden. Die Aussteller lobten die Besucherqualität und -frequenz an den Ständen sowie den wertvollen Mix aus Fach- und Privatpublikum.

„Die REHAB ist Pflichttermin der Branche im Süden Deutschlands. Dies belegen die zahlreichen Zusagen der Aussteller hinsichtlich ihrer Wiederbeteiligung für 2019 schon heute“, resümiert Projektleiterin Annika Gehrmeyer. Die bundesweite Strahlkraft der REHAB unterstrichen Verena Bentele, die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen und Schirmherrin der REHAB, sowie Schauspieler Samuel Koch bei der Eröffnung der Fachmesse. Die 20. REHAB findet von 16. bis 18. Mai 2019 in der Messe Karlsruhe statt.

Besucherqualität und Zielgruppen-Mix überzeugten Aussteller

Die REHAB punktete bei Ausstellern mit einem hohen Fachbesucher-Anteil (67 Prozent) und wertvollen Kontakten zu Endverbrauchern. Sascha Schierbaum, Marketingleiter bei Schuchmann GmbH & Co.KG, bekräftigte, wie wichtig der Mix aus Fach- und Privatbesuchern für seine Beteiligung sei: „Unser Fokus liegt auf Fachhändlern, Sanitätshäusern und darüber hinaus auch auf den Endkunden, die sich informieren wollen, aber auch schon unsere Produkte nutzen. Es waren auch zahlreiche Mitarbeiter von Krankenkassen hier, die sich sehr intensiv darüber informierten, was sie bewilligen oder ab-lehnen.“ Auch Mela Ikanovic, Marktleiterin bei ReWalk Robotics GmbH, profitierte von beiden Besuchergruppen auf der REHAB: „Wir sind zum dritten Mal auf der REHAB, in diesem Jahr mit einem größeren Stand und voll und ganz zufrieden. Die Zusammensetzung der Besucher entspricht genau unserer Zielgruppe. Die komplette Breite unseres Marktes ist hier vertreten. In zwei Jahren sind wir auf jeden Fall wieder dabei.“ Ebenso wurde die Besucherfrequenz positiv bewertet. Sarah Bauerfeld, Marketing Coordinator Deutschland bei Permobil GmbH, resümiert: „Wir gehören zu den langjährigen Ausstellern der REHAB. Bereits mit der Öffnung der Tore war unser Stand sehr gut besucht. Die Quantität hat im Vergleich zur letzten Veranstaltung noch einmal zugenommen.“

Die REHAB ist Pflichttermin für Aussteller, um Besucher im Süden Deutschlands und dem angrenzenden Ausland zu erreichen. Harald Meyer, Teamleiter Außendienst Süd bei Russka, bestätigte: „Ich habe viele Menschen getroffen und viele Geschäftspartner, die ich länger nicht gesehen habe und mich darüber gefreut, auf der REHAB die Gespräche wieder aufnehmen zu können. Es waren im Wesentlichen süddeutsche Kontakte. Wir haben auch Schweizer da gehabt. Das war insofern positiv, als dass wir einige Gesprächspartner noch nicht kannten und dadurch die Geschäftsbeziehungen in der Schweiz wieder verbessern können.“

Dank guter Geschäfte erste Anmeldungen für 2019

Jeder vierte Besucher tätigte bereits während des Messebesuchs einen Ge-schäftsabschluss und mehr als 41 Prozent wollen aufgrund der hier erhaltenen Informationen dies im Nachgang tun. Sascha Kröner, Geschäftsleitung Rollstuhlbau Bräunig, äußert sich begeistert: „Der Verlauf der Messe übertrifft meine Erwartungen. Wir haben zahlreiche gute Gespräche geführt und können einige Verkaufserfolge verzeichnen.“ Bereits nach Ende des ersten Messtages konnten Anmeldungen für 2019 verbucht werden, wie die von Stefan Schaaf, Geschäftsführender Gesellschafter Humanelektronik GmbH: „Wir werden in zwei Jahren wieder in vollem Umfang und gleicher Größe auf der REHAB sein.“ Ebenso meldeten sich zahlreiche Neu-Aussteller positiv zurück wie etwa Thyl Junker, Diplom-Designer und CVO bei DESINO: „Für uns ist es das erste Mal auf der REHAB als Aussteller. Wir haben sehr viel Besuch, sind die ganze Zeit beschäftigt und ich würde sagen, wir kommen auf jeden Fall wieder.“

Familiäre Atmosphäre und direkter, interdisziplinärer Austausch

Aussteller und Besucher gleichermaßen schätzten die familiäre Atmosphäre der REHAB und unterstrichen diese als ein wichtiges Kriterium im Vergleich zu Wettbewerbsmessen. „Die REHAB ist für uns ganz klar ein Muss. Es ist eine schöne Messe und sie ist wesentlich familiärer als vergleichbare Messen“, erläutert Harald Stotz, Vertriebsleitung/Prokurist bei AAT Alber Antriebstechnik GmbH.

Mehr als 50 Prozent der Aussteller waren Hersteller-Unternehmen und alle Branchengrößen wie Ottobock, MEYRA oder Permobil präsentierten sich. Vom direkten Austausch mit Besuchern profitierten vor allem Hersteller wie Hipp. Tobias Bauer, Gebietsleiter Trink- & Sondernahrung bei Hipp, unter-streicht: „Die Teilnahme an der REHAB hat sich für uns auf jeden Fall gelohnt. Es waren Fachbesucher, aber auch Betroffene an unserem Stand, die von ihren eigenen Erfahrungen mit unseren Produkten berichtet haben. Diese Eindrücke waren sehr interessant und motivierend für uns, da wir den direkten Kontakt zu Patienten und Angehörigen sonst nicht haben und sie zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Bestnoten für Marktplatzkonzept und Rahmenprogramm

Weiterhin fanden die Themenbündelung und konzeptionelle Erweiterung positiven Anklang bei Besuchern: 91 Prozent der Befragten vergaben Bestnoten für die thematische Zentrierung und bestätigten damit die erfolgreiche Weiterführung des Marktplatzkonzepts. Der neu konzipierte „Marktplatz Homecare & Pflege“ mit einem Forum zum Thema „Außerklinische Intensivversorgung“ wurde laut Sven Kübler, Vorsitzender des Competenz Netzwerk Außerklini-sche Intensivversorgung e. V., sehr gut angenommen. „Die Qualität der Gespräche am Stand war sehr hoch. Das heißt, wir hatten Fachpublikum da, wir haben Entscheider und Besucher getroffen, die gezielt auf den Marktplatz kamen. Und, das muss ich sagen, war sehr, sehr gut und ein großer Erfolg!“

Das Marktplatzkonzept unterstützte die Übersichtlichkeit und förderte den lebendigen, interdisziplinären Austausch untereinander. Dessen Bedeutung betonte Frank Stotko, Referent Recruiting Remeo Projekte, Linde Remeo Deutschland GmbH: „Der Marktplatz Homecare & Pflege war optimal, um unser innovatives Konzept für langfristig beatmete Patienten zu präsentieren. Wir hatten gute Gespräche mit Kollegen und waren in regem Austausch mit Fachkräften von Intensivpflegediensten. Wir gehen davon aus, dass sich dadurch die Zusammenarbeit mit den Intensivpflegediensten in den kom-menden Monaten und Jahren deutlich intensivieren wird.“

Auch das Rahmenprogramm erhielt Bestnoten: Die Expertenvorträge in den Bereichen „Hilfsmittelversorgung“, „Kinder- & Jugendrehabilitation“, „Therapie & medizinische Reha“ im Fachforum wurden von 93 Prozent der Teilnehmer mit Bestnoten belohnt. Und auch das Kulturbistro erhielt großen Zuspruch. Neben Autorenlesungen fanden hier erstmalig auch inklusive Kochshows statt.

REHAB Karlsruhe

Seit 1980 ist die REHAB als eine der weltweit führenden Fachmessen für Rehabilitation, Therapie, Pflege und Inklusion alle zwei Jahre feste Größe im Veranstaltungskalender für Fachleute der Reha-Branche und Menschen mit Handicap und deren Angehörigen. Nähere Informationen unter www.rehab-karlsruhe.de

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