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2018-06-14
Kongressprogramme veröffentlicht

Hochwertige Referenten beleuchten zukünftige Szenarien, stellen aktuelle Praxis-Anwendungen sowie Forschungsprojekte vor und stehen zum interdisziplinären Austausch bereit - das alles bietet das Kongressprogramm des AAL Kongress Karlsruhe 2018.

Der AAL Praxiskongress zeigt den Kongressteilnehmern mit vielen Best-Practice Beispielen auf, wie technische Assistenz bereits heute in den (Pflege-)Alltag integriert und das Pflegepersonal damit entlastet werden kann. Darüber hinaus schildern Experten beispielsweise, wie AAL-Lösungen von Pflegeeinrichtungen finanziert werden können

Der AAL Wissenschaftskongress dient der Präsentation aktueller Forschungsergebnisse unter dem Oberthema "AAL im Alltag". Zu insgesamt 6 Themenbereichen stellen Forschungseinrichtungen ihre Arbeiten vor. Ergänzt wird der Wissenschaftskongress durch eine Poster-Session.

Das komplette Kongressprogramm für den AAL Praxiskongress sowie den AAL Wissenschaftskongress finden Sie hier.

2018-05-15
Der Ticketshop ist online

Bitte beachten Sie, dass der Early Bird-Tarif am 15. Juli 2018 endet!

2018-04-23
Website erstrahlt in neuem Gewand

Zusätzlich wurde die Benutzerführung verbessert, neue Suchfunktionen integriert sowie eine Optimierung für Mobilgeräte vorgenommen.

Sie haben Anmerkungen zum neuen Layout der Website, dann sprechen Sie uns gerne an.

2018-03-07
Zahlreiche Standflächen bereits gebucht

Die begleitende Ausstellung des AAL Kongress Karlsruhe findet erstmals in der Aktionshalle der Messe Karlsruhe statt. Auf fast 2.000 qm Fläche können der Ausstellungsbereich, die Poster Session und der Kongressbereich optimal verknüpft und der interdisziplinäre Austausch weiter in den Fokus gerückt werden.

Worauf warten Sie? Sichern Sie sich noch heute Ihren Stand und werden Sie Aussteller.

Hier finden Sie die Ausstellerliste des AAL Kongress Karlsruhe 2018.

Assistenzsysteme, Serviceroboter, Avatare. Ethische Herausforderungen des technologischen Wandels

Zu diesem Thema hält Dr. Verena Wetzstein von der Katholischen Akademie für Erzdiözense Freiburg hält einen Vortrag im AAL Praxiskongress. Im Vortrag der promovierten Theologin geht es um die problematische und herausfordernde Entwicklung im Bereich der Ethik im Bezug auf die Verwendung „Assistiver Techniken“. Sie betrachtet die Auswirkungen auf unsere Vorstellungen von Gesundheit, Normalität und privater Lebensführung kritisch.

Dr. Verena Wetzstein (geb. 1970) ist Studienleiterin für den Bereich Ethik der Katholischen Akademie Freiburg. Die studierte katholische Theologin befasste sich in ihrer Dissertation mit dem Thema Demenz und Ethik und hat seither über Themen der Medizinethik und des Alters gearbeitet. Von 2001 bis 2015 war sie wissenschaftliche Redakteurin der Zeitschrift für medizinische Ethik. Zwischen Seit 2008 ist sie Mitglied im Trägerübergreifenden Ethikrat des Bistums Trier. Seit Beginn 2018 leitet sie das Projekt „Palliative Care Forum“ der Erzdiözese Freiburg. Jüngste Veröffentlichung als Mitherausgeberin: Gewissen. Dimensionen eines Grundbegriffs medizinischer Ethik, Berlin 2014. Verschiedene Veröffentlichungen zum Thema Demenz und Alter, darunter die Monographie: Diagnose Alzheimer. Grundlagen einer Ethik der Demenz, Frankfurt a. M. 2005.

Achtung der Early Bird-Tarif endet bald!

Zu diesem Thema halten Ferdinand Schäffler (Innovationszentrum Evangelische Heimstiftung GmbH), Pfr. Dr. André Kendel (Evangelische Landeskirche in Baden) und Albert Premer (escos automation GmbH) einen Vortrag beim AAL Praxiskongress.

Ferdinand Schäffler

Ferdinand Schäffler ist Dipl. Heilpädagoge (FH) und Sozialwirt (B.A.). Nach mehrjähriger Tätigkeit in einem auf die Sozialwirtschaft spezialisierten Beratungsunternehmen leitet er seit 2015 das Innovationszentrum der Evangelischen Heimstiftung GmbH. An der Schnittstelle von Neuen Wohn- und Versorgungsmodellen, Quartiersentwicklung und Technologieeinsatz arbeitet das Team nach einem interdisziplinären Ansatz im Verbund mit internen und externen Akteuren. Im Auftrag verschiedener Ministerien und Fördergeber forscht und entwickelt sein Team Lösungen für den Bürger-Profi-Technik-Mix. Ferdinand Schäffler ist Experte für kooperative und kollaborative Geschäftsmodelle, Autor von Fachpublikationen und im Themenfeld Digitalisierung und Teilhabe in verschiedenen Beiräten engagiert.

Pfr. Dr. André Kendel

André Kendel ist ev. Theologe und Pfarrer der badischen Landeskirche und war viele Jahre u.a. Diakoniepfarrer des Dekanats Karlsruhe Land. In dieser Funktion ist er Initiator und Projektleiter einer ambulanten „Rund um die Uhr Betreuung“ im Landkreis Karlsruhe (das sog. Walzbachtaler Modell), das bürgerschaftliches Engagement, Pflegeprofis (ambulante Sozialstationen), Technik und Kostenträger zusammenbringt, um Menschen möglichst lange den Verbleib in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Beiratstätigkeit oder Fachpublikationen flankieren sein Bemühen mit einer guten Mischung (aus Bürger, Profi und Technik) für den Pflegebedürftigen und sein Umfeld zu agieren.

Albert Premer

Albert Premer blickt auf eine umfangreiche Forschungstätigkeit im Bereich der Gebäudeautomation sowie eine erfolgreiche Gründung eines Logistik Dienstleistungsunternehmens zurück. 2014 hat Herr Premer mit escos ein führendes Unternehmen am deutschen Markt für altersgerechte Assistenzsysteme mit geründet und leitet dieses seitdem als Geschäftsführer.

AAL aus Sicht der Wohnungswirtschaft - Akzeptanz, Befähigung und Erfahrungen

Zu diesem Thema hält Alexandra Brylok vom Verband Sächsischer Wohnungsbaugenossenschaften e.V. einen Vortrag im AAL Praxiskongress. Sächsische Wohnungsgenossenschaften und deren Kooperationspartner beschäftigen sich seit langem mit neuen Wohn- und Versorgungsformen, um den Herausforderungen des demografischen und sozialen Wandels wie Altersarmut, Pflegepersonalverknappung, Infrastrukturdefizite in ländlichen Regionen sowie Erodierung familialer und informeller Hilfestrukturen mit entsprechenden Angeboten bewältigen zu können.

Dipl. – Psych. Alexandra Brylok studierte Psychologie mit dem Schwerpunktbereich Sozial-, Arbeits- und Organisationspsychologie an der Technischen Universität Chemnitz. Sie ist seit 2009 Koordinatorin des Konzeptes „Alter leben“ und seit 2011 Referentin für Soziales und Projekte beim Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e. V. Sie betreut ferner soziale, wissenschaftliche und interdisziplinäre Netzwerke und Thematiken (insbesondere auch AAL) innerhalb des Verbandes. Hier ist Sie verantwortlich für die wissenschaftliche Aufarbeitung, Planung und Umsetzung von Projekten mit Kernkompetenzen im sozialen, technischen und baulichen Bereich, Finanzierung, Bestandsbewirtschaftung und Sozialmanagement.

AAL Lösungen im Pflegealltag in Österreich am Beispiel eines Sturzsensors

Zu diesem Thema hält Dr. Martin Kampel von AAL Austria einen Vortrag im AAL Praxiskongress. Er stellt östereichische AAL Lösungen vor. Die AAL Austria unterstützt Unternehmen in Österreich, die sich auf moderne altersgerechte Assistenztechnologien spezialisiert haben.

PD Dr. Martin Kampel ist Gründer und Gesellschafter der cogvis GmbH sowie Dozent am Institut für Visual Computing & Human-Centered Technology der Technischen Universität Wien. Sein Arbeitsschwerpunkt ist die Bildverarbeitung, im Speziellen beschäftigt er sich mit Fragestellungen aus den Bereichen 3D Bild- und Videoanalyse. Er war zudem Gastforscher an den Universitäten Zürich, Brescia und Istanbul und ist regelmäßig als wissenschaftlicher Leiter und Koordinator in nationalen und internationalen Projekten tätig. Martin Kampel ist Autor bzw. Koautor von mehr als 100 wissenschaftlichen Beiträgen bei internationalen Konferenzen und Workshops. Des Weiteren ist er Ingenieurkonsulent für Informatik und allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger.

Technische Unterstützungssysteme für Menschen mit Demenz

Zu diesem Thema hält Prof. Dr. Christopher Kunze von der Hochschule Furtwangen/DGGG einen Vortrag im AAL Praxiskongress. Er berichtet von technischen Hilfsmittel in der Versorgung von Menschen mit Demenz, welche Pflegende entlasten und zur Förderung von Teilhabe beitragen.

Christophe Kunze ist seit 2011 Professor für Assistive Gesundheitstechnologien in der Fakultät Gesundheit, Sicherheit, Gesellschaft an der Hochschule Furtwangen. Zuvor war er als Leiter der Forschungsbereiches Embedded Systems and Sensors Engineering und Sprecher des Forschungs-feldes Ambient Assisted Living am Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe tätig.

Seit 2015 ist er Vorstand des Forschungsinstituts Mensch, Technik und Teilhabe (IMTT) an der Hochschule Furtwangen, in dem aktuelle Forschungsprojekte an der Schnittstelle zwischen Mensch und Technik in den Anwendungsfeldern Gesundheit, Pflege und Teilhabe gebündelt werden. Seine Forschungsinteressen umfassen vor allem nutzerzentrierte Technikgestaltung, Gesund-heitsinformationssysteme, Technikeinsatz in der Pflege, Techniknutzung im Alter und Assistive Technologien zur Förderung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Christophe Kunze ist Mitglied in der Fachgruppe „Mensch-Technik-Interaktion“ im BW Centre for Applied Research (BW-CAR).

Nachhaltige Finanzierung von AAL Lösungen für Pflegeeinrichtungen

Zu diesem Thema hält Ronald Richter (Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht) einen Vortrag auf im AAL Praxiskongress. In seinem Vortrag spricht er über wichtige Fragen wie: Wer bestimmt, welche Assistenzsysteme zugelassen werden bzw. angemessen sind? Entscheidet letztlich der sog. externe Vergleich, also die Antwort auf die Frage, was die Mitbewerber anbieten? Wer bestimmt, was nicht nur die Lebensqualität verbessert, sondern auch nachweislich die Pflege erleichtert? Wie werden Modellprojekte in die Rechtswirklichkeit überführt?

Lebenslauf

• Studium der Rechtswissenschaften seit 1985 in Hamburg, Konstanz, Bonn und Freiburg

• 1990 erstes juristisches Staatsexamen Studienschwerpunkte: Gesellschaft- und Wirtschaftsrecht

• 1991 – 1993 Referendarszeit in Freiburg, Dresden, Heidelberg und Hamburg

• 1993 Zulassung zur Anwaltschaft,

• 1995 – 2004 Partner der Sozietät RWWD, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Rechtsanwälte in Hamburg

• 2005 Gründung RICHTERRECHTSANWÄLTE

• 2014 Annahme eines Rufs auf eine ordentliche Professur für Sozialrecht an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW), Hamburg

Seit November 2004 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Sozialrecht im DeutschenAnwaltVerein. Mitglied des Vorstandes des Deutschen Sozialgerichtstag e.V.

Dozent der DeutscheAnwaltAkademie, insbesondere in den Fachanwaltskursen für Sozialrecht und Medizinrecht, dem Vincentz Forum, dem management circle und vieler Bildungswerke vor allem der Wohlfahrtsverbände.

Autor vieler Publikationen zum Heim-, Sozialversicherungs-, Senioren und Wirtschaftsrecht.

Aufsichtsratsvorsitzender der Innovest AG, Hamburg; Mitglied des Aufsichtsrates der evangelisch-lutherischen Diakonissenanstalt Flensburg.

Einsatz von Smartphone und Smartwatch zu Aktivierung älterer Menschen

Zu diesem Thema hält Michaela Weber von der Universität Heidelberg/DGGG einen Vortrag im AAL Praxiskongress. Im Vortrag wird eine neue App vorgestellt, welche im Rahmen des EU-Projkets PreventIT unter Einbezug der Zielgruppe entwickelt wird. Dabei liegt der Fokus auf einem personalisierten Aktivitätsprogramm zur Förderung von Gleichgewicht, Kraft und Steigerung der körperlichen Aktivität. Es werden Einblicke in die Inhalte der App, Informationen zu der derzeitigen Erprobung in einem Multicenter-RCT sowie der geplanten Kommerzialisierung präsentiert (u.a. unter Einbezug von Krankenkassen, ambulanten Pflegediensten und der betrieblichen Gesundheitsförderung).

Lebenslauf:

2013-2015 M.A. Studium Sport- und Bewegungsgerontologie (Deutsche Sporthochschule Köln)

Seit Februar 2016 Stipendiatin am Netzwerk Altersforschung (Universität Heidelberg) in der Nachwuchsgruppe von Dr. Michael Schwenk ("Bewegung, körperliche Leistung und Gesundheit in der zweiten Lebenshälfte").

Promotionsthema: "Integration von Bewegung und Training in den Alltag: Entwicklung und Evaluation eines neuen Interventionskonzepts für ältere Menschen".

Dr. Bettina Willinger

"[Wir sollten] im Einzelfall entscheiden, wann der Einsatz von Technik einen Nutzen für den Pflegebedürftigen und die Pflegekräfte hat."

Dr. Bettina Williger studierte Informationswissenschaft und Psychologie an der Universität Regensburg und promovierte am Institut für Psychogerontologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg zum Thema Techniknutzung im Alter. Bettina Williger arbeitet seit 2015 als Leitende Wissenschaftlerin bei der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS. Dabei erforscht sie in unterschiedlichen Lebensbereichen (z.B. Pflege, Gesundheit, Arbeit, Nahversorgung) die Effekte der Digitalisierung für den Menschen.

Dr. Katrin Grüber

"Für eine verantwortungsvolle Bewertung von Technik in der Pflege, lohnt es sich [...], erstens genauer hinzuschauen und zweitens die Grundlagen zu hinterfragen."

Dr. Katrin Grüber, Vizepräsidentin des Landtags NRW a.D., ist seit 2001 Leiterin des IMEW. Sie ist Biologin und hat mehrere Jahre in der Universität Düsseldorf Politikwissenschaft unterrichtet. Ihre derzeitigen inhaltlichen Forschungsschwerpunkte sind Disability Mainstreaming, die Umsetzung der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung und die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.

Anette Hoppe

"Für meine Mutter und mich bedeutet die Nutzung eines AAL-Systems die Rückkehr zur Freiheit und damit auch die Rückkehr zu einem echten Mutter-Tochter Verhältnis."

Annette Hoppe, Gerontologin (FH), ist seit 2008 im Themenfeld AAL Zuhause und war zunächst als Mitarbeiterin in der VDE/BMBF Innovationspartnerschaft AAL und später als AAL-Projektleiterin bei einem Hersteller von AAL-Lösungen tätig. Es folgten die verantwortliche Projektleitung von Forschungs- und Industrieprojekten sowie die Position als Head of SmartConcepts bei der Tellur GmbH in Stuttgart. Als Gerontologin liegt ihr Schwerpunkt in der Einbindung der Nutzersicht- und Bedürfnisse bei der Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen – als Mittlerin im Spannungsfeld zwischen Mensch und Technik. Sie ist sowohl Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) als auch im Verband Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE).

Prof. Dr. phil. Cornelia Kircheldorff

"Die kritische Auseinandersetzung mit der Ermöglichung von Autonomie und der Schaffung von Rahmenbedingungen für Lebensqualität im Alter, auch bei Hilfe- und Pflegebedarf. gilt in besonderem Maße auch für Menschen mit Demenz."

Studium der Sozialpädagogik an der Kath. Stiftungsfachhochschule in München (1973 – 1977), Magisterstudium in den Fächern Soziologie, Psychologie und Erziehungswissenschaften an den Universitäten Augsburg und Hagen (1989-1996), Studium der Sozialen Gerontologie an der Universität Kassel (1997-1999), Promotion zum Dr. phil. an der Universität Rostock (2000-2002)

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