Diskussionsrunde "Freiheit versus Überwachung - Aspekte des Technikeinsatz in der Pflege"

An der Diskussionsrunde im AAL Praxiskongress nehmen Bettina Willinger (Fraunhofer IIS), Dr. Katrin Grüber (IMEW Berlin), Anette Hoppe und Prof. Dr. phil. Cornelia Kircheldorff teil.

Dr. Bettina Willinger

"[Wir sollten] im Einzelfall entscheiden, wann der Einsatz von Technik einen Nutzen für den Pflegebedürftigen und die Pflegekräfte hat."

Dr. Bettina Williger studierte Informationswissenschaft und Psychologie an der Universität Regensburg und promovierte am Institut für Psychogerontologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg zum Thema Techniknutzung im Alter. Bettina Williger arbeitet seit 2015 als Leitende Wissenschaftlerin bei der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS. Dabei erforscht sie in unterschiedlichen Lebensbereichen (z.B. Pflege, Gesundheit, Arbeit, Nahversorgung) die Effekte der Digitalisierung für den Menschen.

Dr. Katrin Grüber

"Für eine verantwortungsvolle Bewertung von Technik in der Pflege, lohnt es sich [...], erstens genauer hinzuschauen und zweitens die Grundlagen zu hinterfragen."

Dr. Katrin Grüber, Vizepräsidentin des Landtags NRW a.D., ist seit 2001 Leiterin des IMEW. Sie ist Biologin und hat mehrere Jahre in der Universität Düsseldorf Politikwissenschaft unterrichtet. Ihre derzeitigen inhaltlichen Forschungsschwerpunkte sind Disability Mainstreaming, die Umsetzung der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung und die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.

Anette Hoppe

"Für meine Mutter und mich bedeutet die Nutzung eines AAL-Systems die Rückkehr zur Freiheit und damit auch die Rückkehr zu einem echten Mutter-Tochter Verhältnis."

Annette Hoppe, Gerontologin (FH), ist seit 2008 im Themenfeld AAL Zuhause und war zunächst als Mitarbeiterin in der VDE/BMBF Innovationspartnerschaft AAL und später als AAL-Projektleiterin bei einem Hersteller von AAL-Lösungen tätig. Es folgten die verantwortliche Projektleitung von Forschungs- und Industrieprojekten sowie die Position als Head of SmartConcepts bei der Tellur GmbH in Stuttgart. Als Gerontologin liegt ihr Schwerpunkt in der Einbindung der Nutzersicht- und Bedürfnisse bei der Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen – als Mittlerin im Spannungsfeld zwischen Mensch und Technik. Sie ist sowohl Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) als auch im Verband Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE).

Prof. Dr. phil. Cornelia Kircheldorff

"Die kritische Auseinandersetzung mit der Ermöglichung von Autonomie und der Schaffung von Rahmenbedingungen für Lebensqualität im Alter, auch bei Hilfe- und Pflegebedarf. gilt in besonderem Maße auch für Menschen mit Demenz."

Studium der Sozialpädagogik an der Kath. Stiftungsfachhochschule in München (1973 – 1977), Magisterstudium in den Fächern Soziologie, Psychologie und Erziehungswissenschaften an den Universitäten Augsburg und Hagen (1989-1996), Studium der Sozialen Gerontologie an der Universität Kassel (1997-1999), Promotion zum Dr. phil. an der Universität Rostock (2000-2002)

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